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Berlin

Bars und Restaurants mit Live-Musik in Berlin: Jazz, Soul und Klavier zum Drink

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Ein Drink schmeckt anders, wenn drei Meter weiter jemand Kontrabass spielt. Berlin hat dafür mehr Bühnen, als man an einem Wochenende schafft.

Live-Musik gehört in Berlin zum Abend wie der Späti zur Nacht. Die Stadt hat Konzerthallen für große Namen, aber die schönsten Abende entstehen in kleinen Räumen: ein Jazzclub mit wenigen Dutzend Plätzen, eine Bar mit Band in der Ecke, ein Restaurant, in dem am Abend jemand am Klavier sitzt. Hier sind Adressen, die man kennen sollte, und ein paar Regeln, damit der Abend gelingt.

Bars mit Band

Die Bar Tausend am Schiffbauerdamm ist die bekannteste Berliner Bar mit Live-Musik: hinter einer Stahltür unter der S-Bahn-Brücke, ein spiegelnder Tunnel, klassische Cocktails und Champagner, dazu Bands von Jazz bis Soul. Die Musik beginnt spät, am besten kommt man ab 23 Uhr. Im Sommer spielen auf dem Klunkerkranich neben DJs auch Bands, mit Blick über die ganze Stadt.

Jazzclubs für den Abend

  • A-Trane, Charlottenburg: seit 1992 an der Bleibtreustraße und einer der bekanntesten Jazzclubs Berlins. Samstags läuft nach dem Konzert die Jam Session „Jazz after Midnight“, für die man besser reserviert.
  • b-flat, Mitte: an der Dircksenstraße nahe dem Hackeschen Markt, seit Ende der Neunziger fast jeden Abend live, von Jazz über Soul bis Funk. Jam Sessions gibt es meist mittwochs.
  • Yorckschlösschen, Kreuzberg: eine alte Berliner Kneipe mit Biergarten an der Yorckstraße, in der Jazz, Blues, Soul und Swing gespielt werden.

Restaurant mit Live-Musik

Wer Essen und Musik verbinden will, sucht nach Restaurants mit festen Musikabenden. Ein Berliner Beispiel ist das Pasternak in Prenzlauer Berg: russische und jüdische Küche in einem eleganten Raum, dazu Live-Klavier. Wer gezielt ein russisches Restaurant mit Live-Musik sucht, fragt am besten vorher, an welchen Abenden gespielt wird, denn das Programm wechselt. Auch viele Jazzclubs haben eine kleine Küche, sodass man vor dem ersten Set essen kann.

So findest du das Programm

Live-Musik ist kein festes Merkmal einer Bar, sondern ein Termin. Deshalb lohnt der Blick auf die Programmseiten der Clubs und Bars, bevor man losgeht. Drei Regeln helfen: Jam Sessions sind oft günstiger als Konzerte und häufig die lebendigsten Abende. Bei Konzerten in Jazzclubs zahlt man meist Eintritt, in Bars manchmal Hutgeld, das direkt an die Band geht. Und wer einen Tisch nah an der Bühne möchte, reserviert, besonders freitags und samstags.

Ein Abend mit Musik in drei Stationen

Zuerst ein Cocktail in einer Bar mit entspannter Musik, etwa in der 100 GRAMM Bar am Rosenthaler Platz, deren Lounge donnerstags bis samstags mit DJ öffnet. Dann zum ersten Set in einen Jazzclub. Und zum Schluss, nach Mitternacht, in die Bar Tausend, wenn dort die Band spielt. Die Nacht-Uhr zeigt, welche Stunde in Berlin wofür gut ist.

Häufige Fragen

Wo gibt es in Berlin Bars mit Live-Musik?

Bekannt sind die Bar Tausend am Schiffbauerdamm, die Jazzclubs A-Trane in Charlottenburg und b-flat in Mitte sowie das Yorckschlösschen in Kreuzberg. Im Sommer spielen auch auf Rooftops wie dem Klunkerkranich Bands.

Gibt es in Berlin russische Restaurants mit Live-Musik?

Ja, zum Beispiel das Pasternak in Prenzlauer Berg mit Live-Klavier. Weil das Programm wechselt, lohnt eine Nachfrage vor dem Besuch.

Muss man für Live-Musik in Bars Eintritt zahlen?

In Jazzclubs meist ja, in Bars oft nicht oder nur Hutgeld für die Band. Jam Sessions sind häufig günstiger als Konzerte.