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Was kostet ein Shot in einer Bar? Preise, Größen und was dahintersteckt

· 5 Minuten Lesezeit

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Ein Shot ist das kleinste Getränk auf der Karte und trotzdem das, bei dem die Preise am weitesten auseinanderliegen.

Die Frage, was ein Shot in einer Bar kostet, hat keine einzelne Antwort, aber eine klare Logik. Der Preis hängt an drei Dingen: an der Menge im Glas, an der Spirituose und an der Bar. Wer diese drei kennt, kann jede Karte in Sekunden einordnen.

Wie groß ist ein Shot?

In Deutschland ist ein einfacher Kurzer meist 2 cl groß, ein doppelter 4 cl. In Cocktailbars und bei hochwertigen Spirituosen wird oft 4 cl ausgeschenkt, in Kneipen eher 2 cl. Auf der Karte steht die Menge neben dem Preis, und genau dort lohnt der erste Blick: Ein Shot für vier Euro mit 2 cl ist pro Zentiliter teurer als einer für sieben Euro mit 4 cl.

Was ein Shot ungefähr kostet

Als grobe Orientierung, ohne Anspruch auf eine amtliche Statistik:

  • Kneipe, einfacher Schnaps, 2 cl: oft im Bereich von drei bis fünf Euro.
  • Cocktailbar, gute Spirituose, 2 bis 4 cl: häufig fünf bis zehn Euro.
  • Hotelbar oder seltene Abfüllung: zweistellige Beträge sind normal, bei alten Whiskys und Rums auch deutlich mehr.

In Großstädten wie Berlin, Hamburg oder München liegen die Preise eher am oberen Rand, in Studentenkneipen und zur Happy Hour darunter. Verbindlich ist immer die Karte der Bar.

Warum Shots so unterschiedlich kosten

Der Inhalt des Glases ist bei einem Shot nur ein Teil des Preises, der Rest sind Raum, Personal, Miete, Eis und Glas. Deshalb kostet derselbe Wodka in einer Kneipe weniger als in einer Bar mit Bartender, Musik und Service am Tisch. Bei Premium-Spirituosen kommt der Flaschenpreis dazu: Eine 0,7-Liter-Flasche ergibt bei 4 cl rund siebzehn Shots, und der Preis pro Glas spiegelt das wider.

Die Hundert-Gramm-Tradition

In Russland und anderen osteuropäischen Ländern misst man Wodka traditionell nicht in Zentilitern, sondern in Gramm: „sto gramm“, hundert Gramm, ist die sprichwörtliche Portion für einen Trinkspruch am Tisch. In Berlin hat die 100 GRAMM Bar am Weinbergsweg dieser Tradition ihren Namen gegeben und serviert neben kreativen Cocktails eigene Shots in diesem Geist.

Runden, Trinkgeld, Happy Hour

Eine Runde Shots für den Tisch ist in vielen Bars willkommen. In ruhigen Cocktailbars sagt man am besten gleich, wie viele Gläser und welche Spirituose, damit der Bartender alles in einem Zug vorbereiten kann. Trinkgeld gibt man in Deutschland auf die Gesamtsumme, üblich sind etwa zehn Prozent. Happy Hours mit günstigeren Shots gibt es vor allem früh am Abend und in Studentenvierteln. Und zwischen zwei Shots ein Glas Wasser: Mehr dazu in unserem Beitrag Sicher feiern.

Shot oder Cocktail?

Wer Geschmack sucht, ist mit einem kleinen Cocktail oft besser bedient als mit einem Shot zum gleichen Preis. Ein guter Bartender macht aus 4 cl Spirituose einen Drink, den man zwanzig Minuten genießt. Welcher zu dir passt, zeigt das Drink-Match, und was ein ganzer Abend in zwölf Städten kostet, rechnet das Nacht-Budget aus.

Häufige Fragen

Wie viel kostet ein Shot in einer Bar?

Als grobe Orientierung in Kneipen oft drei bis fünf Euro für 2 cl, in Cocktailbars fünf bis zehn Euro, in Hotelbars und bei seltenen Spirituosen mehr. Verbindlich ist die Karte.

Wie viel cl hat ein Shot?

In Deutschland meist 2 cl für einen einfachen und 4 cl für einen doppelten Kurzen. Die Menge steht auf der Karte neben dem Preis.

Wie viel Trinkgeld gibt man in der Bar?

Üblich sind in Deutschland etwa zehn Prozent auf die Gesamtsumme, bei sehr gutem Service mehr.