Der gleiche Sneaker kommt in Berlin in jeden Club und in Marbella in keinen. Dresscodes sind keine Regeln, sondern Sprache, und jede Stadt spricht eine andere.
Es gibt keinen europäischen Dresscode, es gibt zwölf. Berlin bestraft Anstrengung, Marbella belohnt sie. Zürich erwartet ein Sakko, Köln erwartet nichts. Wer die Sprache der Stadt spricht, kommt rein und fühlt sich richtig.
Smart Casual
Der häufigste Dresscode und der unklarste. Gemeint ist: kein Sport, keine Shorts, keine Flip-Flops, dafür Jeans oder Chino, Hemd oder Bluse, Lederschuhe oder saubere Sneaker. In Hotelbars und Rooftops die richtige Wahl.
Elegant
Sakko, Kleid, geschlossene Schuhe. In Clubs wie La Suite in Marbella, P1 in München oder Kaufleuten in Zürich entscheidet die Tür danach. Sneaker sind hier ein Risiko, auch teure.
All White
Der Beach-Club-Code von Nikki Beach bis Purobeach: weiße Kleidung, leicht, Leinen, Sonnenbrille. Bei White Parties Pflicht, an normalen Tagen ein Zeichen, dass man weiß, wo man ist.
Berlin
Schwarz, funktional, bequem. Sneaker, Cargo, Shirt. Wer im Anzug ans Berghain geht, sieht aus wie jemand, der nicht bleiben will. Die Regel gilt für alle Berliner Clubs und die meisten Bars.
Der Koffer für zwölf Städte
Dunkle Jeans, ein weißes Hemd oder eine weiße Bluse, ein dunkles Sakko oder eine Lederjacke, saubere weiße Sneaker, ein Paar Lederschuhe, etwas Weißes für den Beach Club, Schwarz für Berlin. Damit kommt man überall rein, außer dort, wo man ohnehin nicht hinwollte.
Häufige Fragen
Was bedeutet Smart Casual?
Kein Sport, keine Shorts, keine Flip-Flops. Jeans oder Chino mit Hemd oder Bluse, saubere Schuhe.
Kommt man mit Sneakern in Clubs?
In Berlin, Köln und Hamburg ja, in Marbella, München (P1) und Zürich (Kaufleuten) oft nicht.






