Unter den Straßen von Edinburgh lagern 500 Whiskys, die Master Blenderin Dr. Emma Walker persönlich auswählt und immer wieder austauscht. Aus diesem Fundus hat Johnnie Walker seinen ersten dauerhaften Prestige-Whisky komponiert.
Jede große Whiskymarke möchte irgendwann zeigen, was sie kann, wenn sie aus dem Vollen schöpft. Johnnie Walker tut das jetzt dauerhaft. Mit Johnnie Walker Vault bringt die nach Angaben des Hauses führende Scotch-Whisky-Marke der Welt einen neuen Blended Scotch Whisky heraus, den sie als ihre höchste Ausdrucksform der Blending-Kunst versteht. Es ist der erste Prestige-Whisky der Marke, der nicht als limitierte Episode gedacht ist, sondern fest im Sortiment bleibt.
Ein Atelier unter Edinburgh
Der Name stammt von einem Ort, den kaum ein Besucher Edinburghs zu sehen bekommt. Tief unter den Straßen der Stadt, in The Johnnie Walker Experience, liegt das kreative Atelier der Marke, der Vault. Dort stehen zu jeder Zeit 500 Whiskys aus den seltenen Beständen und den sogenannten Ghost Stocks von Diageo, also Whiskys aus stillgelegten Brennereien. Dr. Emma Walker stellt diese Auswahl persönlich zusammen und tauscht sie laufend aus. Sie zeigt damit, was in den mehr als zehn Millionen Fässern Scotch steckt, auf die sie als Master Blenderin zugreifen kann.

Alter und junger Brora in einer Flasche
Für den neuen Blend hat Emma Walker legendäre Single Malts aus Ghost Distilleries mit zeitgenössischen Malts verbunden, die bisher noch niemand probiert hat. Im Mittelpunkt steht Brora. Ein hochgereifter Brora, der vor der Schließung der Brennerei im Jahr 1983 ins Fass kam, trifft auf jungen Brora aus Fässern, die erst nach der Wiederbelebung der Destillerie nach Jahrzehnten des Stillstands befüllt wurden. Diese junge Seite von Brora kommt hier zum ersten Mal überhaupt zum Einsatz. So erzählt ein einziges Glas von Vergangenheit und Zukunft derselben Brennerei.
Walker selbst versteht das Ergebnis als Hommage an das Land, das sie ihr Zuhause nennt. „Johnnie Walker Vault ist das, was ich meinen Liebesbrief an Schottland genannt habe“, sagt die Master Blenderin. Nach Angaben des Hauses ist jede Note bewusst gewählt, um Orte, Erinnerungen und Momente zu spiegeln, und die Aromen sollen an die Highlands ebenso erinnern wie an die Nordsee.

Wie Vault schmeckt
Die Verkostungsnotizen des Hauses lesen sich wie eine Reise durch Schottland. In der Nase zeigen sich zuerst Butterscotch und gesalzenes Karamell, dann Wildblumen, grüne Hügel und duftende Gerste, später geröstete Eiche und ein Hauch von Lagerfeuer aus Treibholz. Am Gaumen folgen Vanille, gehackte Mandeln, Frangipane und schottische Himbeeren, darauf tropische Früchte vor einem Hintergrund aus Weihrauch und angekohlter Eiche, bevor malzige Süße langsam in Leder und Tabak übergeht. Der Abgang bleibt strukturiert, mit Aprikose, süßer Himbeere, einer Spur Crème anglaise und sanft wärmenden Gewürzen.
Wo es Vault gibt
Johnnie Walker Vault ist seit dem 14. Oktober 2026 erhältlich, und zwar ausschließlich an drei Stellen: bei Harrods in London, in The Johnnie Walker Experience in Edinburgh und online über justerinis.com, jeweils zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 1.100 Pfund je Flasche.

Was das für die Bar bedeutet
Ein Whisky dieser Preisklasse gehört nicht in den Shaker. Wer ihn probieren darf, trinkt ihn pur, nimmt sich Zeit und lässt ihn im Glas atmen. Für den Alltag an der Bar bleibt die bekannte Palette des Hauses mit Red Label, Blonde, Black Label, Double Black, Green Label, Gold Label Reserve, Aged 18 Years und Blue Label, die nach Angaben der Marke in über 180 Ländern getrunken wird und es auf mehr als 19 Millionen Kisten im Jahr bringt. Wer Whisky lieber gerührt mag, übt am besten mit unserem Rezept für den Old Fashioned. Und wo ein besonderer Whisky am schönsten serviert wird, verrät unser Beitrag über Hotelbars.



